by ronny-andre...from the life of the businesses

 

AIPEC: eine Wirtschaftsordnung „für“

Der italienische Unternehmerverband für eine Wirtschaft in Gemeinschaft (AIPEC) verbindet alle Unternehmer, die sich an der Wirtschaft in Gemeinschaft ausrichten. Livio Berzola, der derzeitige Verbandsvorsitzende, zum Thema einer Wirtschat „für“.

Veröffentlicht in Focolare.org am 20/05/2016

Livio Bertola 01Am Höhepunkt der Wirtschaftskrise in Italien, gründete eine Unternehmergruppe den Verband (Associazione Italiana Imprenditori per un’Economia di Comunione - AIPEC) aus dem Wunsch heraus, etwas zu unternehmen und auf die Krise zu reagieren. Zunächst untersuchte man, ob und welche Grenzen vom Gesetzgeber der Zusammenarbeit von Unternehmen gesetzt sind.

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Zwei Unternehmen: die gleiche Geschichte der Gemeinschaft

Livio Bertola und Enrica Bruneri, zwei Unternehmer, die der „Wirtschaft in Gemeinschaft“ angeschlossen sind, leiten beide eine Firma, die von ihren Eltern gegründet worden ist.

Veröffentlicht in Focolare.org am 21/03/2016

Famiglia Bertola rid„Seit über 40 Jahren – so stellt sich Livio aus Cuneo (Italien) vor – leite ich unser Familienunternehmen, bei dem auch meine Frau, unsere vier Kinder und meine Schwester im Ausland im Vorstand sitzen. Zusammen mit 28 Angestellten kümmern wir uns um die galvanische Aufbereitung von Lenkern, Tanks, Auspüffen, Autoteilen, Fitnessgeräten usw. Es geht vor allem um den Schutz vor Korrosion. Seit einigen Jahren richten wir uns an den Prinzipien der ‚Wirtschaft in Gemeinschaft‘ aus, ein Projekt, das die Notwendigkeit, Profit zu machen mit der Hilfe für Bedürftige verbindet und den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Und das im Hinblick auf die Mitarbeiter, die Gesellschafter, die Kunden, die Zulieferer und auch die Konkurrenten.

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Malta: Englisch lernen bei „The Voice“

Die Sprachenschule gehört zu den ersten Betrieben der "Wirtschaft in Gemeinschaft". Doch es geht hier nicht nur um das Erlernen der englischen Sprache, sondern auch um die Beziehung zwischen Lehrern und Studenten und unter den Studenten – das ist der verborgene Schlüssel zum Erfolg.

Von Anouk Grevin

The Voice 02« Wir fahren mit dem Bus zur Schule. Sie liegt nur wenige Minuten vom Meer entfernt. Andy nimmt uns in Empfang. Wie auch alle anderen Lehrer kennt sie jeden Studenten beim Namen und kümmert sich zusammen mit der Gastgeberfamilie um seinen Aufenthalt auf Malta. Mit ihr arbeiten Vivienne, die von Anfang an dabei war, Maria, die jahrelang eine führende Stellung im Familienministerium innehatte, und Marilyn, die seit zwei Jahren zur Equipe gehört und die Studien leitet.

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Wirtschaft in Gemeinschaft in Polen

Seit 30 Jahren baut das Unternehmen Complex Project aus Kattowitz (Polen) Brücken, Autobahnen und Straßen. Hier der Bericht des Unternehmers, der sich der Wirtschaft in Gemeinschaft angeschlossen hat.

Von Redazione web

Veröffentlicht in Focolare.org am 02/07/2015

ComplexProjekt Polonia ridWer am eigenen Leib die Wirkungen der „Wirtschaft in Gemeinschaft“ (WiG) erfähr, stimmt zu, dass es sich hier um einen Lebensstil handelt, nicht nur um Betriebsführung. Vielleicht ist das der Grund, warum sich so unterschiedliche Betriebe an der WiG orientieren. Complex Project ist einer von ihnen.

Als Anfang der 90er Jahre die WiG in Brasilien entstand, befand sich der polnische Betrieb in einer kritischen Situation. Das Ende der kommunistischen Regierung rief starke Zweifel und Unsicherheiten hervor, und der Übergang zu einem kapitalistischen System stellte eine große Herausforderung dar. Allein der Begriff Eigentum verunsicherte die Unternehmer von Grund auf.

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Von der Coca Cola zum Unternehmer der “Wirtschaft in Gemeinschaft"

 Die mutige Entscheidung eines spanischen Unternehmers, der – fasziniert von den Werten der Wirtschaft in Gemeinschaft – einen gut bezahlten Job bei einem multinationalen Unternehmen verlässt, um einen eigenen Betrieb zu gründen.

Von Cristina Sánchez Aguilar

Veröffentlicht in Alfa y Omega online

Josep Maria Amoros ridDer reine Gewinn ist nicht immer das einzige Ziel eines Unternehmers. Es gibt Leute wie den spanischen Unternehmer José Maria Amorós, der in seiner Betriebsführung den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Das Projekt „Wirtschaft in Gemeinschaft“ der Fokolar-Bewegung könnte zunächst utopisch erscheinen, aber die 840 Unternehmen in aller Welt beweisen das Gegenteil.

Der Mann, von dem, hier die Rede ist, hat vor zwei Jahren seine Stellung als Konsulent von Coca Cola aufgegeben, um Drynuts aufzukaufen, einen Betrieb, der auf nationaler und internationaler Ebene Trockenfrüchte vertreibt. Seine Erklärung dazu: „Ich wollte meinen Überzeugungen treu bleiben und mich nicht damit begnügen, eine gute Arbeit zu haben.“

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João Laurindo, Tischler der Gemeinschaft

Manchmal ist die WiG ein Ruf aus der Ferne: João Laurindo, ist Schreinereibesitzer und WiG-Unternehmer der neu gegründeten Möbeltischlerei Movelite, im nordostbrasilianischen WiG-Gewerbepark Ginetta sowie Mitbegründer der Vereinigung „Talita-Cumi“ zur Wiederherstellung von Drogenabhängigen…

Von Emanuele A. Oliveira*

Joao LaurindoSeit über 40 Jahren arbeitet João Laurindo im Tischlergewerbe. Nach fünf Jahren Berufserfahrung beschloss er 1975 sich selbständig zu machen, um seine Familie und Verwandten zu unterhalten. Innerhalb des ersten, schwierigen Jahres hatte er schon mehrere Angestellte und es zeigte sich sein Talent zur Ausbildung im Tischlerhandwerk. Über 20 junge Leute hat er im Laufe der Zeit ausgebildet, die ohne jede vorherige Qualifizierung heute als exzellente Tischler ihr Brot verdienen. 1978 tätigte er einige Investitionen zur Betriebsvergrößerung und gewann einen treuen Kundenstamm durch die teilweise komplette Ausstattung von Häusern, Wohnungen, Büros, Geschäften, Restaurants, Messeständen, Industriegebäuden, Banken, Hörsälen, Tagungshäusern und Kirchen.

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João Tadeu Gallo: Kämpfen bis zum Schluss

Am 17. August 2012 hinterließ João Tadeu Gallo, einer der ersten WiG-Unternehmer Brasiliens, seinen Nachfolgern das Testament eines neuen Unternehmensstils

Von Ângela Pelizzon und Luiz Colella

joao_tadeu_ridJoão Tadeu Gallo, WiG-Unternehmer aus Ribeirao Preto/Sao Paolo starb im Alter von 60 Jahren, nach dreijähriger Krankheit,- ein Lebenszeugnis im Kampf gegen den Krebs. Er kämpfte ohne jemals zu klagen mit der Sicherheit eines Siegers, der das Paradies erobert. João Tadeu Gallo hatte 1989 die Firma Ferroleto Comercial gegründet, die Stahlrohre verarbeitet. Sein Engagement in der WiG geht auf die erste Stunde im Jahr 1991 zurück.  So schreiben seine Tochter Samantha Gallo und Mario Sergio Ramos:  „Wir können Euch versichern, es wird sich bei Ferroleto nichts ändern. Schon seit Januar 2011 sind wir für die Firma verantwortlich und gemeinsam mit unseren Mitarbeitern treffen wir weiterhin unsere Entscheidungen aufgrund derselben Werte, die er uns in den 21 Jahren seiner Betriebsleitung beigebracht hat. Eine großes Danke für alle Gebete und Worte der Ermutigung, die uns in dieser Zeit von vielen Seiten erreicht haben.

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Eher das eigene Einkommen beschneiden, als jemanden feuern

Ornella Seca entschied sich für die Angestellten, für die Kunden und für die Möglichkeit, Bedürftigen zu helfen.

Von Sara Fornaro

Veröffentlicht in Città Nuova N.20/2012 am 25.10.2012

Ornella_Seca_e_collaboratrici_ridDas Mittagessen im Restaurant war eines des letzten Dinge, die Ornella Seca abschaffte. Man muss auf sein Budget achten und, wo manche Unternehmer beim ersten Anzeichen der Krise Mitarbeitern kündigen, gibt es auch solche wie sie, die sich ihr Mittagessen von zuhause mitbringen, um ihre Wertvorstellungen durchzutragen. 

Wir sind in einer Stadt mitten in Italien. Ornella Seca hat alle Karrierestufen im Versicherungswesen erklommen – von der kleinen Angestellten zur Beraterin, von der freien Mitarbeiterin zur Vertreterin – und leitet heute fünf Versicherungsagenturen mit gut 4.700 Klienten, mit Arbeit für sieben Festangestellte und zehn Freie. Es wurde eine große Familie, offen auch für schwierigere Fälle von Menschen in Notlagen,- dafür hatte sie sich 2002 mit dem Beitritt zur Wirtschaft in Gemeinschaft (WiG) entschieden.

 

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Serbien. Das WiG-Projekt Ruski Krstur

Der Landwirtschaftsbetrieb Juarbis in der Wojwodina (Republik Serbien) konnte durch die WiG- „Kultur des Gebens“ etliche Probleme der Ortsgemeinde von Ruski Krstur angehen

Von der Online-Redaktion Focolare.org am 19.09.2012

Ruski_Krstur_ridRuski Krstur ist ein Dorf mit ca. 4000 Einwohnern, Zentrum der ruthenischen Minderheit in Serbien. Die landwirtschaftlich geprägte Region ist durch den Krieg verarmt. Es fehlt an staatlicher Unterstützung und die Auswanderung – vor allem nach Kanada – hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Eine Gruppe junger Leute wollte das Dorf nicht verlassen. Mit Entschlossenheit setzten sie sich für ihre eigene Zukunft und vieler anderer ein. Ihr Einsatz hatte Erfolg. Hier ihre Geschichte.

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Plant-Art: Kunstsinn und Wahrheit im Geschäftsleben

Wie zwei kroatische WiG-Unternehmer einem Betrug ehrlich und professionell begegneten.

Von Sara Fornaro

Veröffentlicht in Città Nuova n.17/2012  am 10.09.2012

Plant-art_01_ridStellen Sie sich vor, Sie hätten ein Gewerbe aufgemacht und Ihr Geschäftspartner macht sich mit dem ganzen Geld aus dem Staub und hinterlässt nur Schulden. Dijana und Peter Fabjan, WiG-Unternehmer aus Kroatien, entschlossen sich, trotzdem weiterzumachen und hart zu arbeiten.  Sie vertrauten der Vorsehung Gottes und teilten Freud und Leid mit den Unternehmern und Firmen, die sich, wie sie, der Idee der Wirtschaft in Gemeinschaft der Fokolar-Bewegung verschrieben haben.

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„Wertschätzung der Mitarbeiter steigert den Profit“

Interview mit Pietro Comper, Fa. Tecnodoor

Von Fabio Poles, veröffentlich in Gente Veneta, 16.6.2012

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Pietro Comper ist Unternehmer seit den frühen 1970er Jahren und stellt mit seiner Firma Tecnodoor in Trento/Norditalien Tore, Türen Fenster für Industrie- und Privatbau her. Er ist in der WiG seit ihrem Begin 1991 engagiert.

Ist es so, dass ein Unternehmer, der sich in der WiG engagiert, mehr verdient als andere?

Die Zahlen geben es vielleicht nicht richtig wieder, aber wenn man mit größerer Achtsamkeit die zwischenmenschlichen Beziehungen gestaltet und Angestellte und Mitarbeiter ernsthaft wertschätzt – und dazu gehören auch die Putzfrauen,- dann steigert man das Verantwortungsbewusstsein und die Achtsamkeit und somit die Qualität der Produktion wie auch der Produkte. Dein Produkt kostet dann vielleicht etwas mehr, als bei den anderen, doch letztlich belohnt der Markt diese höhere Qualität und du hast am Ende einen höheren Gewinn als kalkuliert. Das ist Vorsehung und ich mache ständig diese Erfahrung.

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#EocwiththePope

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WiG-Bericht 2012-2013

Cover Report 2012-13 rid mod

Die von Gian Maria Bidone im Namen der WiG-Zentralkommission zusammengetragenen Daten sind detailliert in Englisch veröffentlicht (EoC Report 2012-2013) und beziehen sich auf die Berichtsperiode Oktober 2012 bis September 2013.

Führungslinien für Betriebe der WiG

Binari_rid_modDie Wirtschaft in Gemeinschaft  (WiG) empfiehlt den Betrieben, die sich ihre Ziele und Wirtschaftskultur zu Eigen machen, die folgenden „Führungslinien eines Betriebes“. Sie entstanden aus dem Leben, aus Freud und Leid vieler Tausend Unternehmer und Mitarbeiter weltweit...
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Der WiG-Ausweis

logo_edc_benvDie „Wirtschaft in Gemeinschaft“ (WiG) ist eine Bewegung von Unternehmern, Betrieben, Vereinen, Wirtschaftsinstitutionen, aber auch von Arbeitnehmern, Führungskräften, Verbrauchern, Anlegern, Wissenschaftlern und in der Wirtschaft tätigen Personen, von Bedürftigen, Bürgern und Familien. Sie wurde von Chiara Lubich im Mai 1991 in Sao Paulo in Brasilien ins Leben gerufen
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