Bei uns studieren...
Es besteht eine starke Verbindung zwischen der WiG und der jungen Generation. Seit ihrer Entstehung 1991, als Chiara Lubich die jungen Leute einlud, „die eigenen Energien für dieses Programm einzusetzen“ und ihnen vor allem dessen „kulturelle Vertiefung“ anvertraut hat, also die Entwicklung einer tragfähigen, präsentablen Theorie aus der Lebenspraxis der WiG heraus, die sich in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Politologie, Philosophie und Theologie niederschlägt. Mittlerweile gibt es zahlreiche Quellen, die jungen Leuten eine vertiefte Kenntnis der WiG ermöglichen und sich als thematischer Ausgangspunkt für wissenschaftliche Arbeiten anbieten. Einnen vollständigen Überblick bietet die Seite Youth and the EoC.
Sie enthält alle aktuellen Informationen zu Bildung und Studium
"Als ich mich entschloss, die Bank zu verlassen, in der ich bisher gearbeitet hatte – genauer: die Rechtsabteilung, in der ich täglich mit Schulden in Millionenhöhe brasilianischer Reals zu tun hatte – wollte ich mich für etwas Größeres entscheiden, womit ich zu einer geeinten Welt beitragen kann, etwas, das ich als junges Mädchen schon immer vorhatte.
Es ist utopisch, ich weiß. Aber es ist wirklich diese Utopie, das Leben der Geschwisterlichkeit, durch das ich und meine Familie unglaubliche Erfahrungen gemacht haben. Als ich mit einem Freund über meinen Entschluss sprach, hat er mich im vergangenen Juli zu der Schulung der brasilianischen WiG-Unternehmer in Recife eingeladen. Es war großartig und ich fühlte mich, als ob ich in all den Jahren "im Koma" gelebt hätte: Elf Jahre für die Bank gearbeitet, ohne einen Ausweg zu sehen, der eine Veränderung gebracht hätte.
Von unserem Korrespondenten Isaias Hernando
Die Fokolare-Siedlung Arco-Iris, eingebettet in die schöne Hügellandschaft von Abrigada bei Lissabon ist heute festlich geschmückt zum Empfang der 75 meist jungen Teilnehmer der ersten Europäischen WiG-Summer-School.
An die Begrüßung durch die Veranstalter – die Katholische Universität Porto, die WiG-Kommission Portugal und die internationale WiG-Kommission – lernen sich die Teilnehmer durch eine kurze Selbstvorstellung kennen: junge Leute mit sehr unterschiedlichen Studiengraden und kulturellem Background artikulierten ihre persönlichen Ansprüche und Erwartungen gegenüber der Wirtschaft in Gemeinschaft. Anspruchsvolle Vorstellungen, denn wer Hunderte oder Tausende von Kilometern anreist, wer sich die Zeit frei gekämpft und Geld investiert hat, möchte so eine Gelegenheit auch optimal nutzen.
Von Iolanda Tovar
Die Summer School „Towards a bridging Economy” findet in Portugal in der Fokolare-Siedlung namens “Arco-Íris”, nahe Lissabon statt, vom 11.-15. September 2012. Sie ist gedacht für Studenten und junge Geschäftsleute zwischen 19 und 32 Jahren, die mehr über die WiG lernen möchten. Das Anmeldeverfahren ist nun eröffnet: Für die Einschreibung ist das Onlineformular auszufüllen unter diesem Link.
Die Summer School entsteht im Kontext vieler Herausforderungen insbesondere für die Länder Europas durch die Krise, welche nach Luigino Bruni „vor allem den Bedarf der Menschendeutlich macht, sich wieder für die Beziehungen zu begeistern, sich wieder kreativ zusammenzusetzen um neue Produktionsmöglichkeiten zu schaffen, neue Arbeitsplätze… Denn die Träume von heute gehen in Richtung Produktion und Schaffenskraft.“
Auf Empfehlung der internationalen Kommission der Wirtschaft in Gemeinschaft (EdC), wird ein Stipendium für ein Forschungsprojekt gewährt. Die Dauer ist ein Jahr (für ein zweites Jahr verlängerbar). Dessen Ziel ist eine Bewertung der Wirksamkeit der Hilfen an die Bedürftigen, die Dank der Gewinnteilung der Unternehmen der Wirtschaft der Gemeinschaft zusammen kommen.
Anforderungen:
Die Ausschreibung richtet sich junge Menschen, die sich den Zielen des Projektes Wirtschaft in Gemeinschaft verbunden fühlen, und die sich gleichzeitig in Kursen und Studien Kompetenzen auf dem Sektor der empirischen Forschung und quantitativen Analyse erworben haben, sowie die gute Kenntnisse der englischen Sprache vorweisen. Bevorzugt (jedoch nicht unabdingbar) wird, wer einen Doktortitel im Bereich der Forschung hat oder alternativ einen spezialisierten Abschluss in den Sozialwissenschaften mit einem quantitativen Ansatz.
von Iolanda Tovar
“Towards a Bridging Economy” ist der Titel und das Thema der ersten europäischen WiG - Summer School vom 11.-15. September 2012 in der Fokolar-Siedlung Arco-Iris bei Lissabon/Portugal.
Eingeladen sind Studenten der Wirtschaft und Interessierte aus anderen Fachbereichen sowie junge Unternehmer zwischen 19 und 35 Jahren aus ganz Europa. Die englischsprachige Schulung wird ausgerichtet durch die portugiesische und die internationale WiG-Kommission in Zusammenarbeit mit der Katholischen Universität Porto.
Montag den 17. September 2012
Unser Korrespondent: Von Isaias Hernando
„Fado“ ist der beste Ausdruck für die bekannte portugiesische Musik; seine Melancholie und Nostalgie drückt ein wenig (und auch sehr viel) die alltäglichen Verletzungen aus. „All dies existiert, all dies ist traurig, alles ist fado“ sind die Worte eines berühmten Fado, der abends und nachts in vielen Restaurants von Lissabon gesungen wird: bei Kerzenlicht, in einer bewegenden Stille und einzigartigen Atmosphäre.
Nur Portugiesen scheinen die Fähigkeit zu haben, Wunden in dieser besonderen Weise zu verwandeln, sie als Teil des Lebens durch ein Lied, Schönheit, Leidenschaft und Kunst ausdrücken. Es sagt viel über den Charakter dieser Menschen, dieser großen Nation, die so viel zu sagen hat und viel zu geben hat, Europa und die Welt. Deswegen enthielt das Programm der Sommer Schule auch einige „Ausflüge“ in die Abrigada und ihre Umgebung: nicht nur um den Fado zu hören, sondern auch um andere wichtige Realitäten kennen zu lernen.
von Antonella Ferrucci
Am 03. Juli endete in Sila-Lorica (Kalabrien) der erste Turnus der Mediterranean School of Economics and Civil Communion, organisiert von der Diözese von Crotone und „Santa Severina“ mit der „Wirtschaft in Gemeinschaft“ und „Soziale Wochen“.
Vom 26. bis 28. Juni 2012 waren die WiG-Freunde Prof. Peter Schallenberg und Dr. Arnd Küppers (Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle der dt. Bischofskonferenz in Mönchengladbach - KSZ) und Dr. Peter Klasvogt (Sozialinstitut Kommende des Erzbistums Paderborn in Dortmund) mit Winfried Baetz-Braunias und Hermann-Josef Benning (deutsche WiG-Kommission) zu Gast bei Professoren des neuen interdisziplinären Instituts SOPHIA in der Fokolar-Siedlung Loppiano/Florenz, "Stadt der Geschwisterlichkeit".
von Chiara Andreola
erschienen in Cittànuova.it am 8/06/2011

Die Gastvorlesungen werden jeweils von bekannten Professoren der zeitgenössischen Kultur gehalten. Nach Ugo Amaldi, Kardinal Marc Quellet, Stefano Zamagni und Sergio Zavoli lehrte diesmal Martha Nussbaum.
Sie hat 1986 zum ersten Mal das Konzept der „Beziehungsgüter“ eingeführt, das inzwischen zum festen Bestandteil der Wirtschaftswissenschaften gehört. Gemeinsam mit der Nobelpreisträgerin Amartya Sen hat sie den Index der Vereinten Nationen zum Thema „Menschliche Entwicklung“ nach dem Prinzip des capability approach erarbeitet. Martha Nussbaum ist aber keine Wirtschaftswissenschaftlerin, sondern Philosophin. Sie ist Dozentin für Recht und Ethik an der Universität von Chicago und hat sich vor allem einen Namen gemacht, weil sie das Thema „Emotionen“ in politische und soziale Studien eingebracht hat.
Von Elena Manigrasso und Samantha Primoceri
Die 30 Jugendlichen, die an der ersten WiG- Summer School 2010 der Zivilökonomie in Ostuni teilgenommen hatten, sind heute ihren Träumen ein Stück näher, konkret durch den unermüdlich couragierten Einsatz von Samantha, Paola und Mariangela. Mit Mitteln der Region Apulien konnten sie ein Projekt verwirklichen und einen Betrieb gründen, gemäß den Leitgedanken der Zivilökonomie. Sie setzen das um, was sie während der Summer School gelernt hatten: die Gabe, die Uneigennützigkeit (Gratuität), den Austausch von relationalen Gütern als Faktoren einer innovativen Ökonomie.
Le site officiel de l'ÉdeC est en ligne:
economie-de-communion.fr
Aktuell sind 617 Gäste und keine Mitglieder online