18.jpg Was ist die WiG?

An der Wirtschaft in Gemeinschaft (WiG), im Mai 1991 von Chiara Lubich gegründet, beteiligen sich weltweit Unternehmer, Arbeitnehmer, Führungskräfte, Verbraucher, (Klein-) Anleger sowie Wirtschaftswissenschafter und –politiker. Sie setzen sich auf verschiedenen Ebenen für eine Wirtschaftspraxis und eine Umgangskultur ein, die geprägt sind von den Werten Gemeinschaft, Gratuität (Uneigennützigkeit) und Gegenseitigkeit und entfalten diesen Lebensstil in der Wirtschaft als Alternative zum dominierenden kapitalistischen System.

Die WiG lädt konkret dazu ein:

  • eine neue Wirtschafts- und Gesellschaftskultur für Jung und Alt zu praktiziere und zu verbreiten, die Chiara Lubich gern als eine „Kultur des Gebens“ bezeichnete.
  • neue Unternehmer/innen heranzubilden, die aus freien Stücken zur Förderung der WiG-Ziele ihren Reingewinn teilen: zur Verminderung der Armut und Ausgrenzung, zur Verbreitung der Kultur des Gebens und der Gemeinschaft, zur Entwicklung des eigenen Betriebes und Schaffung von Arbeitsplätzen; diese Unternehmer konzipieren und realisieren ihren Betrieb als Berufung sowie als Dienst am Gemeinwohl und an sozial Ausgegrenzten aller Art.
  • die verschiedenen Formen von Bedürftigkeit, Ausgrenzung und Elend auf zweierlei Art zu bekämpfen: gemeinschaftlich und produktiv. Wir sind der Überzeugung, auch aufgrund unserer zwanzigjährigen Erfahrung, dass sich unfreiwillige Armut in keiner Form beheben lässt, ohne dass die Benachteiligten in eine lebendige, geschwisterliche Gemeinschaft einbezogen werden, wo es möglich ist auch am Arbeitsplatz in den Betrieben. Denn wo Menschen keine Gelegenheit zur Arbeit bekommen, obwohl sie dazu befähigt und darauf angewiesen sind, bleiben sie immer Bedürftige.

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Zur Verwirklichung ihres Projekts entwickelt die WiG ein breites Bildungsprogramm zur Kultur des Gebens, mit Schulungen, Begegnungen, Angeboten für junge Leute, Unternehmer und interessierte Bürger.

Schließlich bilden die Gewerbe- und Industrieparks der WiG einen typischen und wichtigen Ort der Entwicklung und Außendarstellung. Nach der ursprünglichen, charismatischen Intuition von Chiara Lubich bilden sie innerhalb der Fokolare-Siedlungen eine vitale Komponente und tragen zu deren Ausbau bei.

Angefangen vom ersten Gewerbepark “Spartaco Lucarini bei Sao Paolo in Brasilien bis zum jüngsten, "Giosi Guella",  entstanden 2010 in Portugal, fördern somit die Gewerbeparks die weitere Entwicklung der WiG und werden in naher Zukunft eine immer größere Rolle spielen.

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#EocwiththePope

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WiG-Bericht 2012-2013

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Die von Gian Maria Bidone im Namen der WiG-Zentralkommission zusammengetragenen Daten sind detailliert in Englisch veröffentlicht (EoC Report 2012-2013) und beziehen sich auf die Berichtsperiode Oktober 2012 bis September 2013.

Führungslinien für Betriebe der WiG

Binari_rid_modDie Wirtschaft in Gemeinschaft  (WiG) empfiehlt den Betrieben, die sich ihre Ziele und Wirtschaftskultur zu Eigen machen, die folgenden „Führungslinien eines Betriebes“. Sie entstanden aus dem Leben, aus Freud und Leid vieler Tausend Unternehmer und Mitarbeiter weltweit...
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