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This section gathers articles, interviews and book reviews mainly related to economics (although not only), by Luigino Bruni, Alberto Ferucci, Benedetto Gui and Vittorio Pelligra. To see them, follow the links below:

 

 

„Nach dem Sturm kam das Erdbeben, aber Gott war nicht im Erdbeben“

Ein Beitrag von Luigino Bruni, Wirtschaftswissenschaftler und internationaler Koordinator der „Wirtschaft in Gemeinschaft“, der sich zur Zeit des Erdbebens in Mittelitalien bei seinen Eltern in Roccafluvione befand, 20 Kilometer entfernt von Arquata del Tronto.

Von Luigino Bruni

Veröffentlicht in: Città Nuova am 24/08/2016

Amatrice foto Ansa ridDer Stadtturm von Amatrice zeigte die Uhrzeit 3.36 an. Für viele Menschen war es die letzte Minute, für ihre Familien hat sie sich tief in die Herzen gegraben und unser Land, das gezeichnet ist von der Gewalt der Menschen oder der Natur, wird sich lange daran erinnern.

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Auf die „Nicht-Elite“ hören

Davos, der Papst, die fehlende Realität

Von Luigino Bruni

(publiziert in Avvenire , 23.01.2014)

Logo Davos WEF ridDie Stimmung in Davos 2014 war optimistisch. Man sah die große Krise seit 2008 als überholt an, zu archivieren in den Geschichtsbüchern und Schubladen trauriger Erinnerungen der Familien und Nationen. Schade, denn der Optimismus entbehrt jeder tragfähigen Grundlage. Warum wollte Davos der Öffentlichkeit ein ganz anderes Bild der Wirtschaft präsentieren, als es die große Mehrheit im Kopf hat?

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Reden wir drüber – sonst geht es nicht weiter

Kommentar: Wie wichtig der menschliche Umgangsstil im Betrieb ist

Von Luigino Bruni

Veröffentlicht in Avvenire , Sonntag, 16.6.2013

logo_avvenireWenn ein Land keine Arbeitsplätze schafft, leiden auch die, die Arbeit haben. Der Grad des Wohlbefindens am Arbeitsplatz ist gesunken, vor allem im südlicheren Europa. 68% der Franzosen z.B. sagen, dass zwischen 2008 und 2012 die Qualität ihres Arbeitslebens schlechter geworden ist. Der Prozentsatz der Arbeitnehmer zwischen 35 und 49 Jahren liegt bei 75%. Es gibt also eine echte Belastung der Arbeitnehmer mittleren Alters, die nicht am Anfang oder Ende ihres Arbeitslebens stehen.

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Die Präsenz der Frauen…

 Wie die Frauen am Grab Jesu sind christliche Charismen stets Vorreiter in historischen Krisen, an den „Karsamstagen“ der Geschichte. Sie bilden die Brücke zwischen Karfreitag und Ostersonntag…

Osterkommentar von Luigino Bruni in der ital. Tageszeitung „Avvenire“vom 30. März 2013

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Von Tag zu Tag zeigt sich das Sterben unserer politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wertewelt deutlicher, wie wir sie im 20. Jahrhundert aufgebaut haben, ohne dass ein Auferstehen absehbar ist. Karsamstag - das „noch nicht“ ohne ein „schon“.

Die Menschheitsgeschichte kennt viele und manche epochalen Karsamstage. So gesehen ist es entscheidend, dass am Ursprung des christlichen Ereignisses wie auch des europäischen Humanismus der Karsamstag steht, eine historische Passage zwischen Tod und Auferstehung, die ebenfalls Teil einer Heilsgeschichte ist.

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Eine andere Wirtschaft namens Franziskus

 Ideen und Praxis jenseits des Umgangsstils „ohne Umarmung“

von Luigino Bruni (Kommentar erschienen in Avvenire am 24.03.2013)

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Franziskus ist ein vielsagender Name, auch für die Wirtschaft und die Finanzwelt. Und er enthält wesentliche Botschaften für eine wirklich tiefgreifende Überwindung unserer Krisen. Franz von Assisi, der die „Frau Armut“ bevorzugte, löste grundlegende wirtschaftliche Veränderungen aus, in Theorie und Praxis. Die Franziskanische Bewegung brachte (im 14. Jahrhundert) die erste bedeutende Schule ökonomischen Denkens hervor und mit den inzwischen berühmten „Monti di Pietà“ (Vorläufer der Volks- und Solidarbanken Italiens und in Teilen Europas) steht sie am Anfang der Banken- und Finanzgeschichte.

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Märkte und Unternehmen sind keine Privatangelegenheit

Mehr Wirtschaftsdemokratie erforderlich

Von Luigino Bruni

(Kommentar in: Avvenire , 3. März 2013)

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In der Schweiz ging es heute um die Abstimmung zur Begrenzung der Managerlöhne bei börsennotierten Unternehmen. Eine willkommene Gelegenheit, auch bei uns das Thema Löhne der so genannten „Topmanager“ wieder aufzunehmen und damit das wichtigere und grundsätzliche Thema der Wirtschaftsdemokratie. Aber in Italien, in Europa? Ein Grund für die Ferne oder bestenfalls Verspätung dieses Themas ist die Unfähigkeit in Europa – zumal Italiens – eine alternative zur Wirtschafts- und Betriebskultur zu präsentieren.

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Das Wort des Jahres

Kommentar - «Politik». Die Moral wiederfinden und damit sich selbst

Von Luigino Bruni

veröffentlicht in Avvenire vom 02.01.2013

logo_avvenire„Wirtschaft“ hieß das Leitwort in 2012, das Hauptwort für 2013 sollte „Politik“ heißen, wenn wir möchten, dass das neue Jahr auch für die Wirtschaft besser wird. Es ist in der Tat bitter nötig, den Trend von Jahrzehnten umzukehren, der uns dazu gebracht hat, immer mehr die Logik der Wirtschaft in nicht-wirtschaftlichen Bereichen anzuwenden, wie im Bildungswesen („Ausbildungsangebot“, „Guthabenpunkte“), in Gesundheitswesen, Kultur und: Politik. Man hört nicht selten namhafte Wirtschaftsjournalisten über Parteien als „Wettbewerber“ sprechen, von politischem „Angebot“ und „Nachfrage“ (was wird der „Preis“ für den Ausgleich sein)?

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Die Wirtschaft und die Kunst des Erwartens

Diese Zeit und die Krise

Sonntagskommentar von Luigino Bruni, veröffentlicht in Avvenire am 02.12.2012

logo_avvenireDer Advent – jeder Advent, und jede echte Rettungserwartung, ist vor allem in Zeiten der Krise eine fundamentale Erfahrung. Man kommt aus keiner Krise heraus, wenn man nicht die Kunst des Erwartens übt. Warten auf eine Rettung ist eine freudige und zugleich schmerzhafte Kunst, eine Rettung, die wir zuerst einmal wollen und dann ersehnen müssen. Unsere Krise ist deshalb epochal, weil die Sehnsucht nach Rettung fehlt, es fehlen uns, kollektiv gesehen, die Augen, sie zu sehen, geschweige denn, sie zu erahnen.

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Die Arbeitskleidung und das Feiern

Kommentar - Vier Tote und unser Lebensstil

Von Luigino Bruni

veröffentlicht in Avvenire am 26.05.2012

logo_avvenireVier Tote des Erdbebens in der Emilia-Romagna waren bei der Arbeit: Sonntags früh um 4 Uhr. Es ist etwas Besonderes, wenn man am Arbeitsplatz stirbt. In diesen Zeiten der Krise, in der Jobs rar sind, haben uns diese toten Arbeiter mehrere Dinge zu sagen.

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Sieben Worte weisen aus der Krise

Das Vokabular des Wirtschaftswissenschaftlers Luigino Bruni1 bei einem Vortrag im norditalienischen Gazzera.

Von Fabio Poles

Veröffentlich in Gente Veneta (Wochenzeitung)

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Krise: Jede Krise ist ambivalent, man kann schlechter oder besser daraus hervorgehen, bösartiger oder gutartiger. Wir sollten bescheidener daraus hervorgehen, weniger als Verursacher, weniger allein. Wir müssen die Realität positiv angehen. Wir stehen vor der Bewältigung einer großen Aufgabe, des Überkonsums, der zu den Problemen geführt hat.

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Die drängendste Herausforderung ist die Ungleichheit

Der Spätkapitalismus entpuppt sich als später Feudalismus

(Kommentar von Luigino Bruni in Avvenire, 16.9.2012)

logo_avvenireWachsende Ungleichheit in der globalen kapitalistischen Wirtschaft wird zum größten Hindernis für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Grund für die große Ungleichheit an Chancen, Rechten und Freiheiten ist ein „gedopter“ Reichtum, den wir kreiert, aber nicht aus Arbeit geschaffen oder gesunder Entwicklung generiert haben. Schließlich - wie könnte es anders sein? schafft nur Arbeit neue Arbeitsplätze. Wenn man den Pfad nachvollzieht, den wir von der industriellen Revolution bis heute gegangen sind, erkennen wir, wie viele Sorgen uns in der Marktwirtschaft diese Zeichen der Ungleichheit bereiten. Nach ihrem deutlichen Rückgang in den  westeuropäischen Volkswirtschaften des 20. Jahrhunderts, aufgrund des Übergangs der Wirtschaft von feudalen Gesellschaftsstrukturen zu einer viel dynamischeren Marktwirtschaft, triumphiert in dem letzten Jahrzehnt ein Kapitalismus, der im Begriff ist, von Neuem weltweit die Ungleichheit zu erhöhen, sie auf ein Niveau zu heben, das der Anfangssituation nahekommt.

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WiG-Bericht 2012-2013

Cover Report 2012-13 rid mod

Die von Gian Maria Bidone im Namen der WiG-Zentralkommission zusammengetragenen Daten sind detailliert in Englisch veröffentlicht (EoC Report 2012-2013) und beziehen sich auf die Berichtsperiode Oktober 2012 bis September 2013.

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Führungslinien für Betriebe der WiG

Binari_rid_modDie Wirtschaft in Gemeinschaft  (WiG) empfiehlt den Betrieben, die sich ihre Ziele und Wirtschaftskultur zu Eigen machen, die folgenden „Führungslinien eines Betriebes“. Sie entstanden aus dem Leben, aus Freud und Leid vieler Tausend Unternehmer und Mitarbeiter weltweit...
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