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Danke Jonas – Dein Traum geht weiter!

Jonas Groschke (34), ein junger Ingenieur für erneuerbare Energien aus Deutschland und leidenschaftlich engagierter Freund des solidarischen Wirtschaftens ist am 20. Dezember 2021 nach fast zwei Jahren verschiedener Therapien, des unermüdlichen Engagements und der Hoffnung vieler an einem Gehirntumor verstorben.

von Andrea Fleming

Mit drei Freunden hatte Jonas nach dem Studium ein kleines Beratungs-Unternehmen und Projektbüro für nachhaltige und erneuerbare Energie in Mannheim gegründet. Sie hatten sich im Netzwerk des sozialen und solidarischen Wirtschaftens engagiert und auch die Unternehmer der „Wirtschaft in Gemeinschaft“ in ihren ‚co-working-space‘ nach Mannheim eingeladen.

Jonas war noch bei der letzten Begegnung der deutschen WiG-Unternehmer in der Schreinerei von Birgit und Johannes Linke in Menden teilgenommen – die lebhafte Beteiligung Jonas Groschke Tanzania rid 400einer Gruppe von Jungunternehmern hat diese Begegnung sehr positiv geprägt.

Jonas hat sich mit Elan und Kreativität in Projekte für nachhaltige Energiegewinnung in Afrika eingesetzt, unter anderem hat er eine Solaranlage in einem kleinen Dorf in Tansania gebaut und sich auch um die Beschaffung öffentlicher Gelder gekümmert, um „Licht nach Nkile“ zu bringen.

2019 habe ich ein Interview mit ihm geführt für einen Radiobeitrag über solidarisches Wirtschaften für den Bayerischen Rundfunk. Darin hat er seine Motivation, sich mit seinen Fähigkeiten und Talenten für mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit einzusetzen, so beschrieben:

„Nächstenliebe ist das Zutreffendste, was ich in meinem Leben verankern will. Ich bin jetzt nicht der Vorzeige-Christ, ich beschäftige mich mit dem Glauben, ich habe das Bedürfnis, Dinge, Natur zu erhalten… Und es ist wichtig, dass man die Zeit, die man lebt, etwas tut, was einem selbst gut tut… Und wenn man ehrlich zu sich ist, wird man auch herausfinden: Mir geht’s nicht gut, wenn‘s allen anderen um mich herum schlecht geht. Es ist wichtig, dass man seine Lebenszeit mit etwas verbringt, das für einen selber sinnvoll ist. Ich möchte etwas tun, was bleibend ist, was auf dieser Welt einen Nutzen schafft, über das, dass es mir persönlich einen Nutzen schafft, hinaus.“

Danke Jonas für Dein konkretes Beispiel, für deine feine, stille Liebe, die besonders die Bedürftigsten im Blick hatte. Wir leben Deinen Traum weiter!

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