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#EoCatwork, Deutschland: Wenn Fakten sprechen...

Kaffee, direkt vom Erzeuger ... und noch viel mehr: die Erfahrung von Agáta

von Simona Ceraulo

Jung, motiviert und mit klaren Vorstellungen: Elisabetta Epping-Rossi und Johannes Epping waren die ersten Unternehmer, die eingeladen wurden, um die Webinarreihe zu eröffnen, die vom Universitätsinstitut Sophia in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in Gemeinschaft (WiG/EoC) veranstaltet wird – dieses Jahr wird die Initiative 30 Jahre alt.

Angeregt durch die Fragen der Studierenden kamen Elisabetta und Johannes erzählen die beiden von ihren Erfahrungen. Im Leben und in der Arbeit durch hohe Ideale vereint, beschlossen sie 2016, dank einer gemeinsamen Praxiserfahrung beim Starkmacher Verein (*), ihr eigenes Unternehmen zu gründen, Agáta, eine kleine Kaffee-Rösterei in Mannheim, der Stadt, in der sie wohnen.

Die Geschäftsidee ist einfach: Spezialitätenkaffee anzubieten, ein Produkt von exzellenter Qualität, hochselektiert und mit Sorgfalt auf Ebene des Rohstoffes ausgewählt und verarbeitet, mit einem einzigartigen Aroma: dem Duft seiner individuellen Geschichte. Elisabetta und Johannes kennen die Produzenten dieser kostbaren Bohnen persönlich: Sie haben fast alle besucht, einen nach dem anderen, und sind von Honduras bis Peru, von Mexiko bis El Salvador und sogar bis Äthiopien gereist. Eine der Besonderheiten ihres Geschäfts besteht gerade in der direkten Beziehung zu den Kleinbauern vor Ort. Sie setzen auf den persönlichen Kontakt, man kennt sich und respektiert die gemeinsamen Werte. Die Bauern stehen für einen Kaffeeanbau, der auf Mensch und Umwelt Rücksicht nimmt, für einen Kaffee voller Ideale und hoher Qualität.

Die meisten dieser kleinen Farmen sind Familienbetriebe und stellen die Haupteinnahmequelle, wenn nicht sogar die einzige, für die gesamte Familie dar. Der Marktpreis des Kaffees, der normalerweise von den Großen der Branche bestimmt wird, reicht oft nicht aus, um die Lohnkosten und das unternehmerische Risiko zu decken. Elisabetta und Johannes sind sich dessen sehr wohl bewusst. Deshalb teilen sie den Wert, der durch die Verkürzung der Lieferkette (Wegfall der kommerziellen Zwischenschritte) entsteht, mit den Erzeugern und zahlen für die Kaffeebohnen bis zum Sechsfachen des Basispreises. Und auf jeder Verpackung des von Agáta produzierten Kaffees steht deutlich der Name des Kaffeebauern: denn "es sind die Menschen, die zählen", wie sie mit Nachdruck unterstreichen.

Das gilt natürlich auf allen Ebenen. Die Eppings betrachten die Kunden als Menschen, mit denen sie ihre Geschichte teilen, das Leben, das in jeder Tasse Kaffee steckt, Menschen, denen sie ein exzellentes Produkt anbieten können. Team Agata rid

Darüber hinaus bietet das Agáta-Team seinen Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, ein weitreichendes Projekt zu unterstützen und mitzugestalten mit einer bewussten und verantwortungsvollen Kaufentscheidung. Die Qualität der Beziehungen ist auch ein wesentlicher Bestandteil des Unternehmensklimas. Für Elisabetta und Johannes dreht sich beim Führungsstil alles um Vertrauen, Engagement und das Teilen von Verantwortung mit ihren Mitarbeitern. Das solide Beziehungsnetz, das sie zu ihren Mitarbeitern aufgebaut haben, erwies sich als grundlegend bei der Bewältigung der Pandemiekrise, die das Unternehmen mitten in der strategischen Fusion mit dem Unternehmen des jetzigen dritten Partners von Agáta, Michael Zillekens, traf. Dank des Klimas des Vertrauens, der Verfügbarkeit und des Dialogs war es möglich, sich auf die beste Lösung für alle Beteiligten zu einigen, ohne das Überleben des Unternehmens zu gefährden. Beziehungen haben Vorrang: Diese Überzeugung hat auch den Konkurrenz-Test bestanden: Im Bewusstsein, in einer Marktnische zu operieren, betrachten Elisabetta und Johannes ihre Konkurrenten gerne als Partner, als Mitförderer einer nachhaltigen Kaffeekultur, als Menschen, mit denen man synergetisch zusammenarbeitet, in der Perspektive einer Win-Win-Strategie.

Die Leidenschaft der beiden jungen Unternehmer kommt auch über den Bildschirm rüber und ergreift jeden... der Kaffee leider nicht: deshalb lädt Agáta alle nach Mannheim ein!

(*) Starkmacher e V. ist ein in Deutschland ansässiger Verein mit dem Ziel, junge Menschen bei der Entdeckung und Entwicklung ihrer Potenziale zu unterstützen, zu ihrem Nutzen und dem der Gesellschaft.

Sehen Sie sich das Video von Elisabetta und Johannes an!

 

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