von Silvano Roggero
Wir sind in Rionegro, zwei Stunden weit von Medellin entfernt im departement Antioquia, 2100 Meter ü. M. Gastgeber ist das Auditorium „El Tapial“, ein Kultur- und Bildungszentrum im Tourismuspark „Tutucàn“. Vom 4.- 11. September feiert die Kirche Kolumbiens die „Woche des Friedens“ und in diesem Zusammenhang findet das „Forum für den Frieden“ statt, dieses Jahr unter dem Titel „Solidarische Wirtschaft, Wirtschaft der Gemeinschaft: Wege zum Frieden“.
Das vom Bistum Sonson Rionegro veranstaltete Forum für den Frieden will sein „ein akademischer, politischer und sozialer Ort zur Analyse regionaler Probleme und zur Entwicklung von Lösungsalternativen“: Ein Raum, in dem dieses Jahr eine solidarische Wirtschaft diskutiert werden sollte. Dabei sollte die WiG präsentiert werden als Strategie und Alternative für die friedensarbeit und als ganzheitlich-menschliches Entwicklungsmodell in dieser Region Kolumbiens.
300 Teilnehmer der 23 Kommunen Ost-Antioquias repräsentierten die unterschiedlichen öffentlichen Sektoren der Region: Sozialwesen, Betriebe, Erziehungswesen, pastorale Gruppen, Stadträte (darunter auch versch. Kandidaten für die Kommunalwahlen Ende Oktober).
Bischof Fidel Leon Cadavid M. vom Bistum Sonson Rionegro eröffnete die Sitzungen mit der Darstellung einiger Prinzipien der kirchlichen Lehre
bevor Jairo Màrquez über die Solidarwirtschaft“ im Allgemeinen und die WiG im Besonderen referierte. WiG rief großes Interesse hervor und viele Rückfragen, die angesichts der knappen Zeit zwar nur teilweise beantwortet werden konnten, im Übrigen aber im Schlussbericht der Zusammenkunft beantwortet werden sollen. Zum Beispiel: „Hat die Kultur des Gebens überhaupt etwas mit Betriebswirtschaft zu tun?“ – „Was muss man tun, um mit dieser ‚Bewegung‘ zusammenzuarbeiten, welche Requisiten werden benötigt, können auch Privatunternehmen teilnehmen?“ – „Wie kommen wir vom akademischen Forum hin zur Praxis?“
Verständlicherweise hätte man gerne praktische Erfahrungen aus kolumbianischen Betrieben zumal aus der Region kennen gelernt, die es aber noch nicht gibt. Doch abschließend habe ich ein afrikanisches Sprichwort zitiert, das Luigino Bruno ewähnte: „Der beste Zeitpunkt, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren, aber wenn Du es nicht gemacht hast, ist der jetzt beste Zeitpunkt.“ Immerhin gab es unmittelbare Echos in zahlreichen Radio- und TV-Interviews, das Interesse von Wirtschaftsdozenten und die Anregung zu einem Seminar oder Workshop, auf dem die WiG Unternehmern vorgestellt wird. Beim abschließenden Mittagstisch sagte eine Jura-Studentin: “Ich habe beschlossen, meine Abschlussarbeit über die WiG zu schreiben.“ Worauf ein Dozent, der neben ihr saß, meinte: „Zählen Sie auf mich, ich unterstütze Sie!“ Also: ein schöner Baum ist gepflanzt.
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“Da San Paolo al mondo”
Che l’economia del 2031 sia di comunione, per noi e per tutti...

Ascolta la lezione di Luigino Bruni al Workshop School Edc 2012 a Loppiano, 30 giugno 2012
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I nuovi dati sulle imprese, sulla cultura di comunione, sui poveri e le prospettive per il futuro.
Spagna - Madrid, 11-15/9/2013
Una nuova economia per un mondo unito
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@EOCSUMMERSCHOOL2013
Per informazioni: Questo indirizzo email è protetto dagli spambots. E' necessario abilitare JavaScript per vederlo.
Al Polo Lionello Bonfanti, Loppiano, dal 17 al 20 settembre 2013

E' uscito da EMI l'ultimo libro di Luigino Bruni
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