Slovakien: WiG im Fernsehen

Eine außergewöhnliche Chance für ein Zeugnis der „Gemeinschaft“

Von Maja Calfova

121120_Slovacchia_TV_01_ridEine Stunde live die WiG im Fernsehen vorstellen: diese Chance bot sich am 20. November durch den slovakischen Sender TV Lux. Die haben wir gerne  wahrgenommen, und zwar waren wir zu sechst. Die Sendung bestand aus drei Teilen. Zunächst haben wir die WiG als weltweite Erscheinung präsentiert und klar gemacht, dass es um ein Projekt aus dem Leben geht, nicht vom grünen Tisch, und dass es auf Menschen aufbaut, die daran glauben und es im Leben umsetzen. Wenn es vor 20 Jahren noch keine WiG gab, ist es heute eine vitale Realität mit positiven Auswirkungen auf das persönliche Leben, auf die Ortsgemeinden und auf die Gesellschaft insgesamt: ein betriebliches, kulturelles, soziales Phänomen mit dem gemeinsamen Nenner „Gemeinschaft“. WiG als wirtschaftliches Erfolgsmodell, das mit anderen ein Ziel verfolgt: keine Armen mehr auf der Welt, sondern Aufbau von „Gemeinschaft“ mit allen Menschen als Basis jeglichen wirtschaftlichen und bürgerschaftlichen Handelns.

Die Frage des Moderators: „Und ihr, glaubt ihr daran?“ konnten Sylvia, Tomás und Maja positiv mit persönlichen Zeugnissen beantworten. Der zweite Teil bestand aus einem Bilderbogen und Ausschnitten aus dem WiG-Video von Charisma Productions: „Wenn sich Wirtschaft und Gemeinschaft begegnen“ 121120_Slovacchia_TV_05_ridin der slovakischen Version. Dann folgte die konkrete und geografisch nahe Geschichte des blinden WiG-Unternehmers Peter Láska: Mit seiner Firma seit 20 Jahren am internationalen Markt tätig, erläuterte der Hersteller von Mechanik-Komponenten den Zuschauern: Ja, wenn man daran glaube und es eine innere Motivation zum Arbeiten für das Gemeinwohl gebe, wenn man die Gemeinschaft mit den Angestellten anstrebe, sie in alle Produktionsschritte einbeziehe und auch die schwierigsten Momente miteinander teile, dann besteht der Betrieb selbst bei der gegenwärtigen globalen Krise alle Widrigkeiten. Er wird zum Geschenk für die Menschen und für die Gesellschaft, denn er schafft Arbeitsplätze für die Arbeitslosen und durch die Gewinnteilung berücksichtigt er sogar die Bedürftigen.

Im dritten Teil der Sendung ging es um „WiG und die Jugend“. Viera und Maros, zwei junge Teilnehmer der europäischen WiG-Summer-School in Portugal vom vergangenen September, bekundeten ihre Begeisterung und ihre Zustimmung zu einer Wirtschaft, die auf Gemeinschaft beruht. Insbesondere Viera betonte ihre Gründungsabsicht eines geplanten Unternehmens der Wirtschaft in Gemeinschaft.

121120_Slovacchia_TV_04_ridWährend des Live-Programms kamen von den vielen Zuschauern Fragen über Email oder als SMS herein: Zweifel an einer solchen Wirtschaft in dieser vor allem moralisch durch allgemeine Enttäuschung geprägten Krisenzeit, aber auch Ermutigungen und alle guten Wünsche und Gebet für die Fortsetzung dieses Weges. Einige äußerten den Wunsch, uns zu treffen und haben ihre Telefonnummer hinterlassen. Ein Zuschauer, der mit uns korrespondiert hatte, war dann auch der Gewinner des WiG-Videos.

Insgesamt war es für alle ein großartiger Abend, der uns bewusst gemacht hat, dass vor dem Verkünden der WiG das Leben der Wirtschaft in Gemeinschaft kommt: Das Leben zählt. Im Anschluss an die Sendung haben wir uns mit dem Moderator und einigen, die draußen auf uns gewartet haben zu einer Art „afterwork party“ in einer benachbarten Bar zusammengefunden. Bei einem Eis haben wir festgestellt, wie stark die Gemeinschaft spürbar war, die uns verbindet. Wir sahen uns noch mehr begeistert für die WiG und überzeugt, dass es „unsere Sache“ ist, die wir aber mit allen teilen müssen. Es liegt an uns, jeden Tag so zu leben und jede Gelegenheit zu nutzen, davon zu erzählen. Inzwischen wurde die Sendung schon mehrfach wiederholt: Die Message wirkt weiter.

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