New York: Gelungene Zusatzveranstaltung der UNO mit der WiG

Veranstaltung am 3. Februars war Teil der Weltkonferenz über die „Ausrottung der Armut“

von Elizabeth Garlow

120203_new_york_onu02_ridAn einem strahlenden Sonnentag mit zu milden Temperaturen für diese Zeit des Jahres in New York findet unser lang ersehntes Treffen der Wirtschaft in Gemeinschaft mit der UNO statt. Es sind eine Reihe von Vertretern aus aller Welt dafür eingetroffen: Alexis aus Burundi, Claudia aus Brasilien, Nikko aus den Philippinen, Elisabeth aus Boston, John und Dan aus Indianapolis und 2 Jugendliche aus Boston und New York. Uns wurde ein Saal zugeteilt „the main meeting hall“, er hat viel Platz und zwei Großebildschirme für unsere Powerpoint-Präsentation.

Ungefähr 50 Leute sind gekommen. Unter ihnen 20 Vertreter verschiedener gemeinnütziger Organisationen von verschiedenen Ländern. Dieses Treffen hat die Bewegung „Neue Gesellschaft“ organisiert, eine Nichtregierungsorganisation, die die Fokolar Bewegung vertritt und in beratender Funktion im Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinigten Nationen (ECOSOC) vertreten ist. Es war schwer zu sagen, wie viele Länder der Welt unter den Teilnehmern vertreten waren. Aber ganz gewiss aus Afrika, Europa, der Karibik und Nordamerika.

Erzbischof Mons. Francis A. Chullikatt, Beobachter an der UNO für den Vatikanstaat, hat mit seiner brillanten Einführung aus der Enzyklika Caritas in Veritate die wichtigen Punkte herausgestellt, um auf allen Ebenen etwas für die integrale menschliche Entwicklung in Bewegung zu setzen.

US-Unternehmer John Mundell (internat. Kommission) hat die Wirtschaft in Gemeinschaft vorgestellt, wo sie in der gegenwärtigen Situation der Krise steht und welche innovativen Elemente sie dazu anbieten kann. Claudia Herrero Martins Menegassi und John Paul Dominic Flores Yumul (Nikko), 2 Jugendliche aus Brasilien und den Philippinen haben dies mit mehr Einzelheiten ausgeführt und erklärten, wo und in welchem Umfeld die WiG 1991 in Brasilien entstanden ist, haben ihre Charakteristik und die Kultur des Gebens erklärt und unsere Sicht von Armut.
Dies war nämlich Thema der 50sten Sitzung der UN-Kommission über die soziale Entwicklung, durch die dieses Nebentreffen ermöglicht wurde. Alexis Nsabimana, ein junger Mann aus Burundi, präsentierte unsere Erfahrung  in Afrika, wo die WiG auf die starken Gemeinschaftswerte seiner Kultur trifft, ein fruchtbarer Boden für ihre Entwicklung. John Mundell und Elisabeth Garlow haben den Stil der Wirtschaft in Gemeinschaft in einem WiG-Unternehmen vorgestellt und dies mit einigen Erfahrungen unterlegt: Am Beispiel des brasilianischen Betriebs „Dalla Strada“ zeigte sich deutlich, wie diese Betriebe durch ein Netz von Beziehungen verbunden sind. 120203_new_york_onu01_rid

Am Ende wurde das  "Manifest der Jugendlichen  - von San Paolo an die Welt": von einer Gruppe von Jugendlichen gelesen, ein starker Moment. Besonders getroffen war Mons. Francis A. Chullikatt, der sich die ganze Zeit dieses Vortrags Punkte notierte.

Dann wurde der Dialog mit den Teilnehmer eröffnet: unter ihnen Hugh Timothy Duggan: der Berater der Vereinigten Staaten bei der UNO fragte uns, ob die WiG daran interessiert wäre, am Programm der UNOWeltweite Auswirkungen” teilzunehmen, wo 8700 Vertretern aus 130 Nationen vertreten sind, die größte weltweite Initiative, deren Arbeit sich mit der freiwilligen Sozialverantwortung existierender Firmen befasst: Nach seiner Meinung wäre es gut, auch die Betriebe der WiG dort zu einzugliedern, da die meisten kleine oder mittelständige Unternehmen sind. Er hat sich sehr über die vielen Jugendlichen gefreut und fragte nach unserer Marketingstrategie, um die Produkte und die Leistungen der WiG Unternehmen bekannt zu machen. Wir haben ihm erklärt, dass wir schon daran arbeiten eine Möglichkeit im e-marketing oder e-commerce-System sehen.

120203_New_York_Onu03_ridZusammenfassend kann ich sagen: Es war eine gelungene Veranstaltung: die WiG wurde von allen offen aufgenommen und unsere Message war wie ein Same:  klein, aber sehr wichtig.
In Vorbereitung auf dieses Treffen haben wir ein zusätzliches Dokument, zu dem der Botschaft der Jugend von San Paolo, das Erfahrungen aufzeigt in Hinblick „wie wir die Armut verringern und beseitigen können“ , konkrete Vorschläge zur Besteuerung  der CDS und eine Finanztransaktionssteuer. Dieses Dokument findet sich auch auf derWebsite der Vereinten Nationen in Englisch, Französisch, Spanisch, Chinesisch, Russisch und Arabisch finden.

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