Auch in Skandinavien träumt man von der WiG

WiG-Debatte dieser Tage an der St. Andreas-Bibliothek von Kopenhagen

von Benedetto Gui

110701_Copenhagen_ridBeim Gedanken an die harschen Kontraste zwischen Reichtum und extremer Armut, scheint es naheliegend, dass die WiG gerade in Brasilien entstanden ist. Skandinavien ist ein Gegenstück zu Brasilien, weniger geographisch als vielmehr in seiner Sozialordnung.

Hier ist die Vorstellung des gesellschaftlichem Status am meisten entwickelt, die jedem Bürger den weltweit höchsten Standard an Bildung und Gesundheit garantiert,  dazu kommt ein wirksames soziales Sicherungssystem. Folglich ist das Pro-Kopf-Einkommen sehr hoch und Armut und Ungleichheit im weltweiten Vergleich am niedrigsten. Damit nicht genug: Die Länder Skandinaviens erweisen sich höchst sensibel gegenüber den Ländern mit geringem Volkseinkommen und zahlen den höchsten Prozentsatz vom Bruttoinlandsprodukt in internationale Hilfsprojekte ein.

Man könnte sich fragen: Was hat die WiG einem solch positiven Ergebnis hinzu zu fügen?

Und doch hat die Debatte, die der Präsentation der WiG in den vergangenen Tagen in Dänemark an der St. Andreas-Bibliothek von Kopenhagen das selbe Interesse an einer geschwisterlich inspirierten Wirtschaft gezeigt, wie anderswo auf der Welt, wo die Probleme viel mehr unter den Nägeln brennen. Die anwesenden hochkarätigen Vertreter aus Kultur, Wissenschaft und Religion (katholisch wie evangelisch) waren äußerst offen für den Entwurf einer Wirtschaft, die ganz an der Person und einem ganzheitlichen Sinn ihres beruflichen Einsatzes ausgerichtet ist, und zwar unabhängig vom Spiel der Finanzmächte und orientiert an Erfordernissen der Gerechtigkeit. “Ihr solltet diese Wirtschaftsvision weniger schüchtern vertreten, den die Welt hat das nötig,” kommentierte ein Teilnehmer, und fügte hinzu: “Auch ich werde hoffentlich ganz zur WiG gehören, wenn eine Initiative gestartet ist, an der ich gerade arbeite.” Von unserer Seite: die besten Wünsche, damit sich das wirklich entwickelt.

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