Kongress der „Wirtschaft in Gemeinschaft“ in Baar (CH). Video hier

von Antonella Ferrucci

161021 23 Baar Congresso EdC 13 ridGut 100 Unternehmerinnen und Unternehmer und Interessierte an der „Wirtschaft in Gemeinschaft“ (WiG) waren Ende Oktober im schweizerischen Baar zusammen: Engagierte aus 14 Ländern (Frankreich, Österreich, Belgien, Schweiz, Serbien, Kroatien, Deutschland, Spanien, Großbritannien, Italien, Niederlande, Portugal und Russland) darunter auch eine Reihe von Jungunternehmern und Studierenden.

Der Schweizer Luca Crivelli gab einen wesentlichen Impuls zum pdf Thema des Social Business (1.08 MB) und zog Parallelen zu den Prinzipien der WiG. Die Initiative für ein solidarisches und gerechtes Wirtschaften auf der Basis christlicher Ethik feiert in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag. 161021 23 Baar Congresso EdC 02 rid

Immer wieder brachten dann einzelne Unternehmer aus verschiedenen Ländern ihre konkreten Praxiserfahrungen ein: Vier junge Portugiesen etwa präsentierten ihr Beratungskonzept für Start-Up-Unternehmen, das sie in Form eines „Bootcamps“ speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse einer jungen Zielgruppe anbieten.

Der Beitrag von Herbert Lauenroth brachte einen der wichtigen Jahresimpulse der katholischen Kirche, die Barmherzigkeit, in Verbindung mit wirtschaftspolitischen und sozialethischen Handlungsleitlinien.
Dabei hinterfragte er auch kritisch die unterschiedlichen Reaktionen und den Umgang mit der Frage der Flüchtlingskrise und der Migration in Europa.

In Erfahrungsberichten aus verschiedenen Ländern erzählten Unternehmerinnen und Angestellte vom Umgang mit Kunden, Mitarbeitern und Konkurrenten, berichteten, wie sie 161021 23 Baar Congresso EdC Anouk 08 ridBenachteiligte und Randgruppen in den Arbeitsprozess integrieren.

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Anouk Grevin referierte über die pdf Bedeutung des Gebens (434 KB) , das nicht an eigennützigen Zweck gebunden ist und lud die Anwesenden ein, das Prinzip der „Gratuizität“ auch als ein Unternehmensleitprinzip einzuführen. Dazu brauche es einen besonderen Blick, eine spezielle Aufmerksamkeit für das, was jeder Mitarbeiter, jedes Glied im Wirtschaftsprozess als ganz eigenen spezifischen Beitrag zu geben habe.

Luigino Bruni, internationaler Koordinator der „Wirtschaft in Gemeinschaft“ beschloss dann den Kongress mit einem Blick 161021 23 Baar Congresso EdC 11 rid in die Zukunft. Die Unternehmer der WiG täten gut daran, sich ein Beispiel an der Pflanzenwelt zu nehmen: Auch wenn Gewächse jeder Art an das Territorium gebunden sein, in das sie gesetzt seien und aus eigener Kraft keinen Einfluss auf Ort und Klimabedingungen hätten, seien sie in der Lage, auch nach einer Reduzierung auf einen minimalen Teil ihrer Existenz wieder zu kraftvollem Leben auszuschlagen.

Übertragen auf die WiG bedeutet das: Auch einem einzelnen Unternehmer 161021 23 Baar Congresso EdC 04 ridsei es möglich, auf der Basis des innovativen Grundgedankens diese besondere Art des solidarische gerechten Wirtschaftens zu entwickeln und auszubauen. Formen der „innovative governance“ hätten in der Geschichte immer wieder aus kleinen Samen begonnen und sich zu weltweit verbreiteten Ansätzen entwickelt.

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