Die “Wirtschaft in Gemeinschaft” hat Zukunft

1.700 Teilnehmer kamen zum 20.Geburtstag der „Wirtschaft in Gemeinschaft“ in San Paolo zusammen. Vorausgegangen war eine Generalversammlung der “Wirtschaft in Gemeinschaft“ mit 650 Teilnehmern.

von Paolo Lòriga

erschienen in cittanuova.it am 31/05/2011

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17 Jugendliche aus verschiedenen Erdteilen lasen die Botschaft vor, die sie erarbeitet hatten: - “Von Brasilien in die ganze Welt” – Darin hieß es u.a.: „Wir wünschen uns, dass die Wirtschaft im Jahr 2031 eine Wirtschaft in Gemeinschaft ist, für uns und für alle“. Daran glauben sie, das wagen sie zu hoffen, auf Grund des Weges, den sie bisher gegangen sind.

Die 1.700 Teilnehmer der Veranstaltung „Eine Prophetie wird Geschichte. 20 Jahre Wirtschaft in Gemeinschaft“ hören mit großer Sammlung zu. Sie verstehen die Ungeduld der jungen Menschen, die es nicht mehr über sich bringen, die kapitalistische Logik zu akzeptieren. „Wir Jugendlichen hier in San Paolo im Mai 2011, haben unsere Wurzeln in jenem Mai 1991. Wir fühlen uns verantwortlich für die Wirtschaft  und die Welt in 20 Jahren. Wir glauben daran, dass die Wirtschaft in Gemeinschaft vor zwanzig Jahren hier in Brasilien auf die Erde gekommen ist, auch um unsere Hoffnung zu nähren und sie zur Wirklichkeit werden zu lassen“.

Dieses Glaubensbekenntnis ist das Siegel auf den Überlegungen der Experten und den Zeugnisberichten der Unternehmer aus 37 Ländern, die vor der Veranstaltung in San Paolo vier Tage lang getagt hatten, um Rückblick über die vergangenen 20 Jahre und Vorschau auf die nächsten 20 Jahre zu halten.

Die Wirtschaft in Gemeinschaft hat die Kraft, das wirtschaftliche Handeln von innen her zu verändern“, 110529_SPaolo_sala01_ridhatte Maria Voce in ihrer Grußbotschaft betont. „Die Wirtschaft in Gemeinschaft wird neuen Schwung bekommen, wenn sie die ganze Welt vor Augen hat. Dann wird sie fähig sein, die Herzen jener zu erobern, die offen sind für große Ideale“. Die Präsidentin der Fokolar-Bewegung zweifelt nicht daran, „dass eine neue Phase der Kreativität kommen wird und dass wir alle zusammen eine große Verabredung mit der Geschichte einhalten werden“.

Der Unternehmer Alberto Ferrucci, von Anfang an ein  großer Verfechter der WiG, stellte die Arbeitsergebnisse der Generalversammlung vor; Rubens Ricupero, Rektor der Universität Faapi von San Paolo, sprach über Herausforderungen und Hoffnungen der Wirtschaft; die brasilianische Soziologin, Vera Araujo, legte die Grundlagen der „Kultur des Gebens“ dar und der italienische Wirtschaftswissenschaftler Stefano Zamagni sprach über die Wirtschaft in Gemeinschaft als Hoffnungsträger einer Wirtschaft in der globalisierten Gesellschaft

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Wir sind nach Brasilien gekommen, um die Inspiration Chiara Lubichs besser zu verstehen“, legte Luigino Bruni, Koordinator der internationalen Kommission der Wirtschaft in Gemeinschaft in seinem Beitrag dar. „Die Wirtschaft in Gemeinschaft kümmert sich um die Armen, verwandelt die Menschen, aber jetzt geht es darum, auch die wirtschaftlichen Institutionen zu verändern – das ist das Programm für die nächsten 20 Jahre“.

Heute steht das Kapital in der Wirtschaft im Mittelpunkt, morgen müssen es die Menschen sein. Ihre Kreativität, ihre Leidenschaft macht den Unterschied aus… Die Wirtschaft in Gemeinschaft entsteht jeden Tag neu aus einem Charisma. Das ist einer der Gründe, warum die Jugendlichen so sehr Feuer gefangen haben: Charismen und jungen Menschen sind die Hoffnung gemeinsam, der Glaube an die Zukunft,  an Ideale und große Projekte“.

Die neuen Generationen in der Wirtschaft in Gemeinschaft sind eine kostbare Frucht der  vergangenen 20 Jahre, aber auch eine Garantie für einen schnellen Schritt in der Zukunft.

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