Wirtschaft in Gemeinschaft: Neuer Start in Brasilien

Von Paolo Lòriga

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In San Paolo wurde 20 Jahre nach der Entstehung der Wirtschaft in Gemeinschaft (WiG) eine weltweite Generalversammlung der WiG einberufen. Unter den Unternehmern auch viele junge Unternehmer und Wirtschaftsstudenten. Maria Voce: „Die Verabredung mit der Geschichte einhalten“.

Streaming ermöglicht die Teilnahme auf Entfernung: http://live.focolare.org/EdC2011/

Genau hier, im großen Saal der Siedlung Ginetta Calliari, 50 Kilometer von San Paolo entfernt, hatte Chiara Lubich unter dem Drängen des heiligen Geistes eine Idee verkündet: Das Charisma der Einheit hatte etwas zu sagen im internationalen Kontext wirtschaftlicher Errungenschaften und abgrundtiefer Ungerechtigkeit.

650 Teilnehmer aus 37 Ländern waren hierher gekommen in Vertretung von 800 Betrieben weltweit, sie sich an den Normen der Wirtschaft in Gemeinschaft orientieren. Unter ihnen auch viele Wissenschaftler und Wirtschaftsstudenten.

Bei der Eröffnung der Generalversammlung (vom 25. – 28. Mai) herrschte große Freude und Dankbarkeit über alles, was in diesen 20 Jahren geschehen ist. 110525_Ginetta_EmmausMaria Voce kehrte in einer Videoaufzeichnung zurück zu den Worten der Gründerin, die 1991 diese „wirtschaftliche Bombe“ zur großen Überraschung aller in Brasilien hochgehen ließ. 
„Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass sich das Projekt der Wirtschaft in Gemeinschaft erst noch auf dem Weltmarkt behaupten muss“, gab Maria Voce zu bedenken. Sie zählte alle Herausforderungen auf, denen sich die WiG stellen müsse, wie der Verwandlung - von innen heraus – des wirtschaftlichen und politischen Handelns, aber nicht nur, auch der Familien, der ganzen Finanzwelt. Dabei müssen man eines beachten: „Die Wirtschaft in Gemeinschaft wird neue Vitalität finden, wenn sie die geeinte Welt im Blick hat, die Herzen verwandelt, die Menschen begeistert, die ihr Leben auf große Ideale ausrichten und sich genau dafür einsetzen will“.

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Luigino Bruni , der Koordinator der internationalen Kommission der „Wirtschaft in Gemeinschaft“ hat seine Eröffnungsrede an vier Grundpfeilern festgemacht: Fest, um die 20 Jahre zu feiern; Verantwortung, um die Aufgabe mitten in der Finanzkrise zu bewältigen; Erinnerung, um nicht die Gründungsrede Chiara Lubichs zu vergessen vor 20 Jahren in diesem gleichen Saal; Hoffnung in die Kraft des Projektes,. das den Unternehmern aufgetragen ist, Hoffnung in die nachwachsenden Führungskräfte der WiG.

Auch der Unternehmer Alberto Ferrucci kam zu Wort, er gehört zu den Allerersten, die Chiaras Idee mit großer Begeisterung aufgenommen haben. Er sprach davon, mit welcher Präzision Chiara ihre Idee von einer „Wirtschaft in Gemeinmschaft“ vortrug, die ihre Wurzeln im Beginn der Bewegung hat, als Chiara und ihre ersten Gefährtinnen das soziale Problem von Trient lösen wollte. Er erinnerte an alle, die ihre Ersparnisse gaben, um der WiG zu einem Start zu verhelfen,110525_Ginetta_Ferruccidie optimale Arbeitsstellen aufgaben, um ganz neu im Sinne der WiG zu beginnen, ohne finanzielle Sicherheiten. Heldentum, das zur „Heiligkeit der Laien“ führt, die es Benedikt XVI. erlaubten, in seiner ersten Sozialenzyklika die „Wirtschaft in Gemeinschaft“ zu zitieren.
„Wir müssen die theoretischen Grundlagen dieser Paradigmen einer neuen Wirtschaft erarbeiten. Das ist uns möglich, wenn wir Gewerbeparks und Betriebe vorweisen können, die nach diesen Prinzipien leben. Und wir müssen Schulen und Universitäten gründen, die nach diesen Prinzipien ausbilden. Wir müssen die Zukunft durch die Zukunft erörtern“.

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